Juli Camp NaNaWriMo 2017

(8.7. 2017)

Es hat mich erwischt, ich habe mich offensichtlich dies Jahr im April mit dem CampNaNoWriMo- Virus infiziert. Also mache ich auch jetzt im Juli 2017 wieder mit und berichte Euch aus meiner ersten Woche.

1 . Wie lief die erste Woche? Was hast du geschafft?
Die erste Woche lief anders als im April Camp. Im April Camp war das Ziel 5000 Worte zu erreichen, also habe ich versucht, jeden Tag zu schreiben. Was mir damals geholfen hatte, waren die Schreibtouren. Doch…was geschah dann?
Leider konnte ich aus privaten Gründen die Schreibroutine nicht aufrechterhalten. Insofern habe ich nun im Juli Camp direkt an den April angeknüpft. Und ich wusste: Überarbeiten ist dran…
Wenn man noch nie überarbeitet hat, ist das eine große Herausforderung. Und ich kann Euch eins verraten: es schlaucht.
Mittlerweile sind Teil 1 und Teil 2 von mir selbstlektoriert.
Teil 1 war bereits das erste Mal im Korrektorat.
Teil 1 und Teil zwei sind nochmals neu ausgedruckt und liegen bei der Korrektorin. Zzgl Fragebogen für Testleser (den ich an ihr „teste“, darf ich 🙂 )
Interessanterweise habe ich am 7. Tag (7.7.) wieder angefangen zu schreiben. Ich wurde morgens wach und merkte, das ich wieder richtig „drin bin“ in der Story. Ich hatte sofort Worte im Kopf, und noch vor dem Frühstück war ich am PC und hielt diese Gedanken fest.
Die Woche in Zahlen:
1.7. bis 3.7. 0 Seiten überarbeitet, 0 Worte geschrieben
4.7. 17 Seiten überarbeitet
5.7. 15 Seiten überarbeitet
6.7. 0 Seiten überarbeitet
7.7. mindestens 37 Seiten überarbeitet. Ich muss sagen, an diesem Tag habe ich irgendwann komplett die Übersicht verloren. Ich war bereits in Teil 2 (Selbstlektorat), habe zwischendrin einige Seiten von der Korrektorin reingereicht bekommen, bin also wieder in Geschichte Nr. 1 „reingehüpft“ um dann an Geschichte Nr. 2 weiterzuarbeiten. Später angefangen an Geschichte Nr. 3 und auch hier immer wieder zurück in Geschichte Nr. 1. Und dann noch 176 Worte geschrieben.

2. Wie hast du dich besser motiviert? Gab es Tage, an denen du keine Lust zum Schreiben hattest? Hast du es dann trotzdem getan?
Die Tage, wo ich keine Lust hatte, waren die ersten drei Tage. Das Fatale ist, das ich mich spontan für „SuBdenSommer“ angemeldet hatte, und das die ersten drei Tage auch im Vordergrund stand.
Was für mich eine riesige Motivation war: am 4.7. 2017 hatte ich das erste Treffen mit jemandem, der mein Cover gestalten wird. Zum Glück ist die Entfernung nicht so groß, so dass ein Treffen möglich ist. Und dieses Treffen hat mich total motiviert, habe direkt danach mit dem Überarbeiten angefangen.
Und das Interessante: Jetzt, wo ich überarbeite, kommt die Lust zum Schreiben auch wieder.

3. Wo befindest du dich gerade in deiner Geschichte und sind deine Charaktere noch „brav“?
Ich befinde mich in Teil 3. Hier haben wir es mit einem bösen Charakter zu tun, dem bösen Magier, der die Elfe Eliara in einen Glasturm gesperrt hat. Also, brav ist das nicht…Lasse ich ihn vielleicht noch mehr Böses machen? Mal sehen…

4. Was brauchst du zum Schreiben? Gibt es eine Playlist mit Musik zu deinem Projekt, ein besonderes Schreibprogramm, eine Pinwand auf Pinterest? Zeig sie uns!
Beim Überarbeiten brauche ich absolute Ruhe. Das Fatale an der Geschichte Nr.3 ist jedoch, dass sie noch nicht fertig geschrieben ist, für Hauptteil und Ende habe ich nur die Kapitelüberschriften und Notizen. Demzufolge werde ich bald wieder mehr schreiben, sobald ich zu Ende überarbeitet habe. Welche Musik ich mir dann dazu anhören werde, entscheide ich spontan.

5. Wieder zum kreativ werden: Welche ist die erste Situation, an die sich dein Antagonist erinnern kann? Wie hat dieses Ereignis ihn geprägt?
Mein Antagonist muss irgendetwas ganz Schlimmes erlebt haben…warum ist er sonst so böse? Aber ich muss ihn erst mal kennenlernen…vielleicht träume ich ja heute nacht von ihm, er könnte sich ja mal vorstellen. Das wird dann aber ein Alptraum…

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