NaNoWriMo- ein Update

(15.4. 2017) Und es geht weiter mit dem NaNoWriMo, ganz egal, ob der Dienstplan mitspielt oder nicht, ganz egal, wie man sich gefühlsmäßig fühlt. Also los.

Update für Woche drei
1. Wie kommst du voran? Hat der Hänger in der Mitte dich schon erwischt?
Mein Kopf arbeitet die ganze Zeit an der Geschichte. Hatte das Problem, das ich an meinem Prequel nicht weiterschreiben konnte. Ich hatte das Gefühl, „irgendwas“ wäre nicht stimmig. Mittlerweile habe ich also die Geschichte inclusive Prequel in Szenen unterteilt und für jede Szene kam ein oranger Notizzettel auf den Teppich. Dann bin ich alles durchgegangen, habe Ergänzungen geschrieben, wie „Überarbeiten“, „detailierter“ oder „noch mal recherchieren“. Diese Ergänzungen kamen auf rosa Zettelchen. Und einige dieser rosa Zettelchen sind schon abgearbeitet. Und dann … dann kam mir ein Kaninchen in die Quere. Oder anders gesagt, vors Auto. Alles ist gut, das Kaninchen lebt noch. Ich musste nur Geduld bewahren, es hat den Bürgersteig erreicht. Aber dieses „Kaninchen- Erlebnis“ hat bewirkt, das ich mir über das Wesen meiner Heldin Gedanken gemacht habe. Und dann wurde mir klar, was am Ende nicht stimmig ist. Ich habe also noch zu tun.
Der Hänger hat mich aber doch erwischt, ich habe insgesamt etwas weniger als 600 Worte geschrieben, habe mehrere „O – Worte- Tage“ gehabt.
Aktueller Stand: 7318/ 10.000 Worten. Es ist also für mich noch zu schaffen, mein Ziel zu erreichen. Ich muss bloß nacharbeiten, denn ich bin, was die Schreibtour betrifft, immer noch bei Tag 8. Und heute haben wir schon den 15.4. 2017

2. Wo schreibst du am liebsten? Hast du eine kreative Ecke oder kannst du überall schreiben?
Am allerliebsten schreibe ich an meinem Schreibtisch. Wenn ich woanders übernachte, suche ich mir dort einen Lieblinsgplatz.

3. Gibt es ein Lieblingssatz oder eine Lieblingsszene in deiner Geschichte? Magst du ihn/sie uns zeigen?
Meine Lieblingsszene: Milsha-mi und Elion befinden sich mit den geretteten Feen in einer unterirdischen Höhle mit einem See. An einer Stelle befindet sich eine riesige Weide, deren Zweige die Mündung eines Flusses verdecken. Dorthin rudern Milsha-mi und Elion, um die Umgebung zu erkunden. Nachdem sie durch die Weidenzweige hindurch gerudert sind, schließt sich der Vorhang der Zweige hinter ihnnen. Zeit für den ersten Kuss. Ob das aber der Beginn einer ernsten Beziehung wird? Oder kommt es noch zum großen Knall zwischen den beiden? Einer der Trolle, der böseste und gefährlichste aller Trolle, lebt schließlich noch!

4. Was hilft dir am meisten dranzubleiben, die Geschichte weiterzuschreiben?
Ich merke, das die Geschichte in meinem Kopf weiterarbeitet, das die Figuren ein Eigenleben entwickeln, das sie sagen „halt stop, das würde ich doch niemals tun“. Das ist eine riesige enorme Hilfe für mich. Denn so weiß ich, das ich weiterschreiben werde, wenn die ganzen Frühdienste vorbei sind.

5. Wieder zum Kreativwerden: Dein Antagonist beim Zahnarzt…
Fertu-muk, der böse und grausame Fertu-muk, der lange Zeit Kinder grausam gefangen halten, gefoltert und gequält hat, muss zum Zahnarzt. Bei den Menschen gab es zu der Zeit keine Zahnärzte, nur Pfuscher, die den Zahn so rausrissen (wie in dem Film „Der Medicus“). Auch bei den Trollen gab es diese Pfuscher. Aber sollte Fertu-muk dorthin zurück? Schließlich hatte er sich ja mit seiner Gruppe abgesondert. Nein, er geht zu einem Menschen (der Arme). Irgendwie gönne ich es ja Fertu-muk, aber wird der „Arzt“ nach der Behandlung leben bleiben?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.