Schmetterlinge im Kopf

oder was man bei seinem ersten Buch beachten sollte

Kennst du das? Du hast einen Traum. Seit Monaten, ach, seit Jahren schon möchtest du dein erstes Buch herausgeben. Doch von allen Seiten kommen Widerstände.
Dann, eines Tages, ist es soweit: Dein Manuskript ist fertig, dein Leben hat sich gewandelt, und du kannst dein Erstlingswerk unter die Menschen bringen.
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Bitte sei vorsichtig und mache nicht die Fehler, die ich gemacht habe.
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Ein Buch herauszugeben, ist immer Teamwork.
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Das ist die härteste Lektion, die ich in den letzten sechs Jahren gelernt habe.
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Nicht jeder, der dir Ratschläge gibt, hat auch Ahnung. Es wird dir vielleicht passieren, das dir jemand sagt „Ein Lektorat brauchst du nicht, du kannst dein Buch selbst lektorieren.“ Vielleicht meint die Person es gut mit dir und möchte dass du Geld sparst. Doch damit sparst du an der falschen Stelle. Nachdem ich „Schmetterlinge im Kopf“ im Januar 2017 herausgegeben habe, habe ich es Jahre später ins Lektorat gegeben, so dass es 2019 eine Neuauflage gab. Ein Schritt, den ich bis heute nicht bereue. Eine Lektorin ist da, um dein Manuskript noch schöner, noch besser zu machen. Als Self Publisher hast du die Wahl: Du kannst ihre Vorschläge annehmen oder nicht.
Falls du dir nicht sicher bist: Du kannst ein Probelektorat machen, um zu gucken, ob du mit der Lektorin klarkommst. Selbst wenn du das Lektorat beendest und ein komisches Bauchgefühl bleibt, hast du jederzeit die Freiheit, dein nächstes Lektorat bei jemand anders zu machen.
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Der nächste sagt dir vielleicht „Ein Korrektorat? Du hast schon soviel Geld ins Lektorat gesteckt. Falls Fehler drin waren, hätte die Lektorin die schon bemerkt.“
Ihr glaubt es nicht, wie viele Fehler wie Buchstabendreher, zusammengeschriebene Wörter, etc man übersehen kann.
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„Ein Cover? Facebook Banner? Banner für die Homepage? Willst du wirklich soviel Geld ausgeben? Ist das nicht total überteuert? Brauchst du das überhaupt? Wozu hast du deine Handykamera?“ Ich frage provokativ zurück: „Was willst du? Wie willst du wirken? Willst du einen professionellen Aufritt? Oder was für einen?“ Wenn es dir wirklich ernst ist mit deinem Autorenleben, dann wirst du, falls du dich mit Photoshop etc nicht auskennst, für eine professionelle Coverdesignerin entscheiden. Meine Cover, die man oben im Banner sieht, sind von zwei verschiedenen Personen, die das beide professionell machen. Eine von den beiden ist Nina Hirschlehner, die auf NHBuchdesign Premade Cover anbietet, oder ein Cover direkt nach euren Wünschen erstellt. Nina hat für mich schon drei Cover erstellt, für Schmetterlinge im Kopf, Abgründe des Alltags und für das vierte Buch, das noch nicht erschienen ist. Auch die Banner (fb, Homepage) sind von ihr.
Was ihr bei schlechtgewählten Covern bedenken solltet: Das große A löscht eure Bücher nicht. Selbst wenn ihr die Bücher bei einem Anbieter wie e-publi löscht, werden sie für immer bei Amazon zu sehen sein. Gebt ihr euer Buch bei Amazon kdp heraus, könnt ihr die Bücher selber löschen. Euer ebook wird ganz verschwinden. Doch euer Taschenbuch wird weiterhin angezeigt werden mit dem Hinweis „derzeit nicht verfügbar“. Steht ihr noch am Anfang und habt erst wenige Bücher geschrieben, fallen die negativen Cover auf und können auf den potentiellen Kunden abschreckend wirken. Habt ihr später mehr geschrieben, wird ein einziges negative Cover irgendwann nicht mehr auffallen. Tut euch und den Lesern den Gefallen und gibt das Cover ab in professionelle Hände, wenn ihr zu wenig Ahnung davon habt.

Einige Themen wären da noch: Der Buchsatz. Der Titel.
Mehr darüber erfährst du, wenn du meinen Beitrag zu „Abgründe des Alltags“ liest.

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