Eliantis: Phantastische Geschichten aus einer anderen Welt

Eliantis ist das Buch, an dem ich am meisten gearbeitet habe. Geschrieben habe ich es von 2015 bis 2017. Im Sommer 2017 ließ ich mir ein Cover erstellen und das Buch stand kurz vor der Veröffentlichung.
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Dann folgten zahlreiche Überarbeitungen, ein Mentoring, das Lektorat mit zwei verschiedenen Personen und endlich im Dezember 2019 das Korrektorat. Das ganze wurde leider auch begleitet durch eine massive Schreibblockade, da ich keine Idee hatte, WIE ich das Ganze überarbeite.

Abgründe des Alltags

ist die Neuauflage (Juni 2019) von „Düsteres Leben“ (November 2018).
Warum eine Neuauflage innerhalb dieser kurzen Zeit?
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Ich hatte nach Erscheinen des Buches meine erste Leserunde gemacht bei Lovely Books. Die Rückmeldungen der Leser haben mir gezeigt, das ich selber nicht zufrieden bin mit meinem Werk. Daher war es mir ein Anliegen, dass dieses Buch ein professionelles Erscheinungsbild bekommt, bevor mein nächstes Buch Eliantis erscheint. (Das ist nun übrigens im Januar 2020 erschienen 🙂 )
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Schritt 1: Das Buch erhielt ein neues Cover.
Schritt 2: Das Buch kam erneut in ein Lektorat.
Schritt 3: Meine Lektorin und ich waren auf Titelsuche, da es mir ein Anliegen war. Einige Leser sind oberflächlich. Sie entscheiden nach dem ersten Eindruck, ob sie das Buch kaufen, sie entscheiden nach Cover und Titel. Gefällt ihnen dies beides nicht, werden sie vermutlich gar nicht eure Beschreibung lesen, sondern weiterscrollen.
Nun konnte ich das Buch ohne schlechtes Gewissen erneut herausgeben.
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Buchsatz, was ist das? Um es kurz zu machen: Als Autor muss man wissen, wie man das Buch setzt, z.B. wenn man „…“ verwendet, sollte dies nicht am Anfang einer Zeile stehen. Oder wenn man einen Text schreibt und das letzte Wort steht alleine auf einer Seite, da dann das nächste Kapitel auf der nächsten Seite anfängt…sowas ist blöd. Sowas stört den Leser. Entweder man setzt sich damit auseinander und lernt es, was meines Erachtens zu empfehlen ist, wenn man vorhat, mehr Bücher zu schreiben. Oder man gibt auch das ab in professionelle Hände.

„Abgründe des Alltags“ entstand in den Jahren 2015 bis 2018, also in meiner Zeit des Fernstudiums. Es ist eine Auswahl meiner besten Kurzgeschichten, die in meiner Studiumszeit entstanden sind.

Schmetterlinge im Kopf

oder was man bei seinem ersten Buch beachten sollte

Kennst du das? Du hast einen Traum. Seit Monaten, ach, seit Jahren schon möchtest du dein erstes Buch herausgeben. Doch von allen Seiten kommen Widerstände.
Dann, eines Tages, ist es soweit: Dein Manuskript ist fertig, dein Leben hat sich gewandelt, und du kannst dein Erstlingswerk unter die Menschen bringen.
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Bitte sei vorsichtig und mache nicht die Fehler, die ich gemacht habe.
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Ein Buch herauszugeben, ist immer Teamwork.
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Das ist die härteste Lektion, die ich in den letzten sechs Jahren gelernt habe.
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Nicht jeder, der dir Ratschläge gibt, hat auch Ahnung. Es wird dir vielleicht passieren, das dir jemand sagt „Ein Lektorat brauchst du nicht, du kannst dein Buch selbst lektorieren.“ Vielleicht meint die Person es gut mit dir und möchte dass du Geld sparst. Doch damit sparst du an der falschen Stelle. Nachdem ich „Schmetterlinge im Kopf“ im Januar 2017 herausgegeben habe, habe ich es Jahre später ins Lektorat gegeben, so dass es 2019 eine Neuauflage gab. Ein Schritt, den ich bis heute nicht bereue. Eine Lektorin ist da, um dein Manuskript noch schöner, noch besser zu machen. Als Self Publisher hast du die Wahl: Du kannst ihre Vorschläge annehmen oder nicht.
Falls du dir nicht sicher bist: Du kannst ein Probelektorat machen, um zu gucken, ob du mit der Lektorin klarkommst. Selbst wenn du das Lektorat beendest und ein komisches Bauchgefühl bleibt, hast du jederzeit die Freiheit, dein nächstes Lektorat bei jemand anders zu machen.
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Der nächste sagt dir vielleicht „Ein Korrektorat? Du hast schon soviel Geld ins Lektorat gesteckt. Falls Fehler drin waren, hätte die Lektorin die schon bemerkt.“
Ihr glaubt es nicht, wie viele Fehler wie Buchstabendreher, zusammengeschriebene Wörter, etc man übersehen kann.
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„Ein Cover? Facebook Banner? Banner für die Homepage? Willst du wirklich soviel Geld ausgeben? Ist das nicht total überteuert? Brauchst du das überhaupt? Wozu hast du deine Handykamera?“ Ich frage provokativ zurück: „Was willst du? Wie willst du wirken? Willst du einen professionellen Aufritt? Oder was für einen?“ Wenn es dir wirklich ernst ist mit deinem Autorenleben, dann wirst du, falls du dich mit Photoshop etc nicht auskennst, für eine professionelle Coverdesignerin entscheiden. Meine Cover, die man oben im Banner sieht, sind von zwei verschiedenen Personen, die das beide professionell machen. Eine von den beiden ist Nina Hirschlehner, die auf NHBuchdesign Premade Cover anbietet, oder ein Cover direkt nach euren Wünschen erstellt. Nina hat für mich schon drei Cover erstellt, für Schmetterlinge im Kopf, Abgründe des Alltags und für das vierte Buch, das noch nicht erschienen ist. Auch die Banner (fb, Homepage) sind von ihr.
Was ihr bei schlechtgewählten Covern bedenken solltet: Das große A löscht eure Bücher nicht. Selbst wenn ihr die Bücher bei einem Anbieter wie e-publi löscht, werden sie für immer bei Amazon zu sehen sein. Gebt ihr euer Buch bei Amazon kdp heraus, könnt ihr die Bücher selber löschen. Euer ebook wird ganz verschwinden. Doch euer Taschenbuch wird weiterhin angezeigt werden mit dem Hinweis „derzeit nicht verfügbar“. Steht ihr noch am Anfang und habt erst wenige Bücher geschrieben, fallen die negativen Cover auf und können auf den potentiellen Kunden abschreckend wirken. Habt ihr später mehr geschrieben, wird ein einziges negative Cover irgendwann nicht mehr auffallen. Tut euch und den Lesern den Gefallen und gibt das Cover ab in professionelle Hände, wenn ihr zu wenig Ahnung davon habt.

Einige Themen wären da noch: Der Buchsatz. Der Titel.
Mehr darüber erfährst du, wenn du meinen Beitrag zu „Abgründe des Alltags“ liest.

Veränderung

Nachdem ich es gestern Abend bereits auf meinem privaten Profil bei Instagramm geschrieben habe, heute nun auch hier:

* Ich habe ein Umdenken erfahren durch #Erfolgsbooster (Achtung #Werbung) von #VeitLindau.

* Drei Aufgaben jeden Tag, die zum Ziel hinführen- kann ja nicht so lange dauern, oder? Drei Aufgaben nur, das geht ja ganz schnell? Doch je nachdem was für Aufgaben man wählt, kann man auch einen ganzen Nachmittag mit drei Aufgaben verbringen! Durch diese „Drei-Aufgaben- Aufgabe“ sowie den #Tatensprint wurde mir eins ganz klar bewusst (was vorher doch sowieso klar war…): das schreiben Zeit kostet.
Und da man ja üben, üben, üben soll: enorm viel Zeit.
Demzufolge müssen, da mein Tag nur 24h Tag, Zeitfresser ausgeschaltet werden.

* Wer meinen Bücherblog beobachtet hat, der weiß, das ich fast jeden Tag daran geschrieben habe. Er war mir über Jahre hinweg ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich habe mit Rezensionen angefangen, später an Leserunden und Blogtoren teilgenommen. Es war eine schöne Zeit.
Doch langfristig gesehen möchte ich nicht als Bücherbloggerin wahrgenommen werden, denn das ist ja gar nicht mein Fernziel.

* Und ganz im Ernst: mein Fernstudium des Schreibens hat enorm gelitten.

* Gestern habe ich einige Bücherbilder bei Instagramm gelöscht, einige sind noch da, die die mir besonders wichtig sind.
Heute habe ich den alten sowie den neuen Bücherblog gelöscht. Unwiderruflich. Es war keine leichte Entscheidung, aber es ist nun was anderes dran.

* Durch den #Erfolgsbooster konzentriere ich mich nun wieder auf das, was wesentlich ist. Arbeite an meinen Schreibaufgaben und nebenbei arbeite ich an meinem Buch.