Instagram und Co

In den letzten Tagen habe ich mich vermehrt mich Facebook, Instagram und Co auseinandergesetzt. Es war ein riesiges Hin- und Her. Ich wollte meinen Blog löschen. Ich wollte alle FB Accounts löschen. Ich wollte eine FB Seite. Ich wollte keine FB Seite.
Ich las das Buch „Der ewige Bestseller“ von Ryan Holiday, was total empfehlenswert ist. Doch ich habe zum Teil eine andere Meinung.

Heute erstellte ich als erstes eine Facebook Seite als Autorin, denn wenn Leute wie Katrin Hill schreiben, das man eine große Reichweite erlangen kann, macht es ja mehr Sinn als einen Blog zu haben, den niemand kennt und in dem niemand liest.

Ich machte ein Foto, schrieb etwas Text und verknüpfte das ganze mit einem Post, den ich bei FB geschrieben hatte. Doch wie ich feststellen musste, sind Links im Insta Post nicht anklickbar.

Also was tun? Ich erstellte mir ein Business Profil …ganz einfach, weil mir Bauch mir das sagte. Ich setzte mich mit Linktr.ee auseinander und nach etwas Auseinandersetzung hat es auch geklappt. Nur das ich dann zu meiner Überraschung feststellte, dass ich nun zwei FB Seiten habe. Warum auch immer. Nach weiterer Auseinandersetzung stellte ich fest, dass mein Linktr.ee mir wirklich nicht gefällt, bzw ein Teil davon. Schreibe ich „Link in Bio“, müssen die User sich bei FB erst einloggen, um dann irgendwann zu finden, was ich geschrieben habe.

Das ist doch etwas unschön. Doch bei Instagram lange Texte schreiben? Die man im Nachhinein nicht verbessern kann? Nur kommentieren? Und ständig „ae“, „oe“ und „ue“ statt ä, ö, und ü? Das stört mich persönlich in meinem Schreibfluss enorm.

Also entschied ich mich den Blog wieder leben zu lassen. Ab sofort werden die Instagram Fotos mit dem Hinweis „Link in Bio“ versehen und dann kann der Instagram Nutzer hier weiterlesen. Wenn er möchte.

Das war mein erster Urlaubstag.

Update Düsteres Leben

Vorankündigung
Ab sofort könnt ihr hier Updates lesen zu verschiedenen Themen aus meinem Autorenalltag. Heutiges Thema des Updates ist „Düsteres Leben“.

Meine erste #Leserunde zu meiner #Kurzgeschichtensammlung #DüsteresLeben läuft bei #Lovelybooks.
Die #Leserunde ist noch nicht beendet, doch ich kann schon jetzt sagen, dass das eine unglaublich gute Entscheidung war, denn in dieser Zeit lerne ich unglaublich viel.
Warum habe ich bei meinem ersten Buch #SchmetterlingeimKopf keine Leserunde gemacht? Ganz einfach: Ich hatte Angst. Angst vor Kritik. Nun könnt ihr sagen: Aber das gehört doch dazu etc.
Man muss als Autorin den Umgang mit Kritik lernen, und das ist ein ständiger Prozess.

Als ich anfing in der #SchuledesSchreibens , habe ich oft monatelang gezögert, bis ich meine Aufgabe abschickte. Weil ich ganz einfach Angst hatte vor der Rückmeldung. Ich habe in fast jede Aufgabe ganz viel Herzblut reingelegt, ich habe mein Bestes gegeben.

Was ich gerade in den letzten Wochen/ Tagen erfahre: an Kritik kann man wachsen. (Vermutlich nichts Neues.) Ich erlebe das an meiner Arbeit an #Eliantis, dass es noch viel schöner wird. Ich bin überrascht, wie viel man da noch herausholen kann. Und ich erlebe das ebenso in meiner Leserunde.

Sternenblicks kleine Lyrikbibliothek

Im letzten Jahr nahm ich an einer Ausschreibung von Sternenblick teil. Bei Sternenblick handelt es sich weder um einen Verlag noch DKZV, sondern um ein Projekt. Die Einnahmen gehen an gemeinnützige Zwecke.

Im Herbst 2017 erfuhr ich, das eines meiner Gedichte in „Flamingo“ erscheinen wird.
Und heute ist es soweit! „Flamingo“ erschien bereits Anfang des Monats und ist über Amazon oder den normalen Buchhandel zu beziehen.

 

Veränderung

Nachdem ich es gestern Abend bereits auf meinem privaten Profil bei Instagramm geschrieben habe, heute nun auch hier:

* Ich habe ein Umdenken erfahren durch #Erfolgsbooster (Achtung #Werbung) von #VeitLindau.

* Drei Aufgaben jeden Tag, die zum Ziel hinführen- kann ja nicht so lange dauern, oder? Drei Aufgaben nur, das geht ja ganz schnell? Doch je nachdem was für Aufgaben man wählt, kann man auch einen ganzen Nachmittag mit drei Aufgaben verbringen! Durch diese „Drei-Aufgaben- Aufgabe“ sowie den #Tatensprint wurde mir eins ganz klar bewusst (was vorher doch sowieso klar war…): das schreiben Zeit kostet.
Und da man ja üben, üben, üben soll: enorm viel Zeit.
Demzufolge müssen, da mein Tag nur 24h Tag, Zeitfresser ausgeschaltet werden.

* Wer meinen Bücherblog beobachtet hat, der weiß, das ich fast jeden Tag daran geschrieben habe. Er war mir über Jahre hinweg ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich habe mit Rezensionen angefangen, später an Leserunden und Blogtoren teilgenommen. Es war eine schöne Zeit.
Doch langfristig gesehen möchte ich nicht als Bücherbloggerin wahrgenommen werden, denn das ist ja gar nicht mein Fernziel.

* Und ganz im Ernst: mein Fernstudium des Schreibens hat enorm gelitten.

* Gestern habe ich einige Bücherbilder bei Instagramm gelöscht, einige sind noch da, die die mir besonders wichtig sind.
Heute habe ich den alten sowie den neuen Bücherblog gelöscht. Unwiderruflich. Es war keine leichte Entscheidung, aber es ist nun was anderes dran.

* Durch den #Erfolgsbooster konzentriere ich mich nun wieder auf das, was wesentlich ist. Arbeite an meinen Schreibaufgaben und nebenbei arbeite ich an meinem Buch.

Juli Camp NaNoWriMo 2017 Update

(29.7. 2017)Also, zuallererst einmal: in diesem 2 Wochen habe ich etwas gelernt. Und, weil ich ja nicht auf andere hören wollte…ich habe aus Erfahrung gelernt. Der bitterste Weg. Aber auch der wirkungsvollste.

Ich war vor kurzem schon fertig (oder vielmehr meinte es zu sein). Mein Buch besteht aus drei Teilen, jeweils 7 Kapitel. Alle drei Teile hatten das Selbstlektorat durchlaufen. Teil 1 und Teil 2 waren im Korrektorat und ich hatte die Anregungen dazu bereits aufgenommen. Fehlte also nur noch Teil 3.
Da kam ich morgens nach längerer Autofahrt nach Hause und war EXTREM motiviert, nun JETZT SOFORT mit Band 2 zu beginnen. Ich war richtig mega motiviert…hab mich an den PC gesetzt…Dokument geöffnet…und da viel mir ein.. och nö…Teil 3 wartet noch. Nun gut, Dokument schließen, schnell noch die Korrektur von Teil 3 durchgehen…aus schnell wurd nichts. PC erst lahm…dann tot…schon gut, wenn man eine Datensicherung macht…und nur mal zur Info…eine Datenrekonstruktion kostet 300 bis 1500 Euro. Bei den Preisen…da ist ein USB Stick doch wirklich günstiger…Na, wie gesagt, aus Erfahrung lernt man.

Ich hatte also das große Vergnügen, das ich alle Seiten (wie gut, ich hatte sie ausgedruckt…) nochmal eingeben konnte in den neuen PC mit nagelneuem Schreibprogramm (was für eine Freude!!!). Und ganz genau das war schon sehr spannend. Was ich da alles entdeckt hatte an Fehlern, die ich im Selbstlektorat nicht gesehen hatte, die meine Korrektorin nicht gesehen hatte. Außerdem etliche Logikfehler, die ich nun selbstverständlich behoben habe. Und ich habe so viele Szenen inhaltlich überarbeitet, spannender gemacht. Außerdem weitere Szenen eingefügt. Auch wenn es hart war und mühevoll, dieser Durchgang war so superwichtig für die ganze Entwicklung der Geschichte. Was für ein Unterschied zum Original.
Wie viele Seiten ich bearbeitet habe, wie viele Wörter ich geschrieben habe, kann ich nun gar nicht mehr sagen, da das alte Dokument ja verschollen ist, weil Festplatte kaputt…

Was außerdem noch schön war: Ich habe ein Schreiben erhalten von der Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichtes. Zwar gehöre ich nicht zu den 100 Besten (was mich sehr traurig macht). Aber ich habe ein schönes, lobendes Schreiben erhalten, was mich motiviert, am Ball zu bleiben. Und wenig später habe ich drei neue Gedichte geschrieben!

Juli Camp NaNaWriMo 2017

(8.7. 2017)

Es hat mich erwischt, ich habe mich offensichtlich dies Jahr im April mit dem CampNaNoWriMo- Virus infiziert. Also mache ich auch jetzt im Juli 2017 wieder mit und berichte Euch aus meiner ersten Woche.

1 . Wie lief die erste Woche? Was hast du geschafft?
Die erste Woche lief anders als im April Camp. Im April Camp war das Ziel 5000 Worte zu erreichen, also habe ich versucht, jeden Tag zu schreiben. Was mir damals geholfen hatte, waren die Schreibtouren. Doch…was geschah dann?
Leider konnte ich aus privaten Gründen die Schreibroutine nicht aufrechterhalten. Insofern habe ich nun im Juli Camp direkt an den April angeknüpft. Und ich wusste: Überarbeiten ist dran…
Wenn man noch nie überarbeitet hat, ist das eine große Herausforderung. Und ich kann Euch eins verraten: es schlaucht.
Mittlerweile sind Teil 1 und Teil 2 von mir selbstlektoriert.
Teil 1 war bereits das erste Mal im Korrektorat.
Teil 1 und Teil zwei sind nochmals neu ausgedruckt und liegen bei der Korrektorin. Zzgl Fragebogen für Testleser (den ich an ihr „teste“, darf ich 🙂 )
Interessanterweise habe ich am 7. Tag (7.7.) wieder angefangen zu schreiben. Ich wurde morgens wach und merkte, das ich wieder richtig „drin bin“ in der Story. Ich hatte sofort Worte im Kopf, und noch vor dem Frühstück war ich am PC und hielt diese Gedanken fest.
Die Woche in Zahlen:
1.7. bis 3.7. 0 Seiten überarbeitet, 0 Worte geschrieben
4.7. 17 Seiten überarbeitet
5.7. 15 Seiten überarbeitet
6.7. 0 Seiten überarbeitet
7.7. mindestens 37 Seiten überarbeitet. Ich muss sagen, an diesem Tag habe ich irgendwann komplett die Übersicht verloren. Ich war bereits in Teil 2 (Selbstlektorat), habe zwischendrin einige Seiten von der Korrektorin reingereicht bekommen, bin also wieder in Geschichte Nr. 1 „reingehüpft“ um dann an Geschichte Nr. 2 weiterzuarbeiten. Später angefangen an Geschichte Nr. 3 und auch hier immer wieder zurück in Geschichte Nr. 1. Und dann noch 176 Worte geschrieben.

2. Wie hast du dich besser motiviert? Gab es Tage, an denen du keine Lust zum Schreiben hattest? Hast du es dann trotzdem getan?
Die Tage, wo ich keine Lust hatte, waren die ersten drei Tage. Das Fatale ist, das ich mich spontan für „SuBdenSommer“ angemeldet hatte, und das die ersten drei Tage auch im Vordergrund stand.
Was für mich eine riesige Motivation war: am 4.7. 2017 hatte ich das erste Treffen mit jemandem, der mein Cover gestalten wird. Zum Glück ist die Entfernung nicht so groß, so dass ein Treffen möglich ist. Und dieses Treffen hat mich total motiviert, habe direkt danach mit dem Überarbeiten angefangen.
Und das Interessante: Jetzt, wo ich überarbeite, kommt die Lust zum Schreiben auch wieder.

3. Wo befindest du dich gerade in deiner Geschichte und sind deine Charaktere noch „brav“?
Ich befinde mich in Teil 3. Hier haben wir es mit einem bösen Charakter zu tun, dem bösen Magier, der die Elfe Eliara in einen Glasturm gesperrt hat. Also, brav ist das nicht…Lasse ich ihn vielleicht noch mehr Böses machen? Mal sehen…

4. Was brauchst du zum Schreiben? Gibt es eine Playlist mit Musik zu deinem Projekt, ein besonderes Schreibprogramm, eine Pinwand auf Pinterest? Zeig sie uns!
Beim Überarbeiten brauche ich absolute Ruhe. Das Fatale an der Geschichte Nr.3 ist jedoch, dass sie noch nicht fertig geschrieben ist, für Hauptteil und Ende habe ich nur die Kapitelüberschriften und Notizen. Demzufolge werde ich bald wieder mehr schreiben, sobald ich zu Ende überarbeitet habe. Welche Musik ich mir dann dazu anhören werde, entscheide ich spontan.

5. Wieder zum kreativ werden: Welche ist die erste Situation, an die sich dein Antagonist erinnern kann? Wie hat dieses Ereignis ihn geprägt?
Mein Antagonist muss irgendetwas ganz Schlimmes erlebt haben…warum ist er sonst so böse? Aber ich muss ihn erst mal kennenlernen…vielleicht träume ich ja heute nacht von ihm, er könnte sich ja mal vorstellen. Das wird dann aber ein Alptraum…

NaNoWriMo- nächstes Update

Mit großen Schritten geht es nun dem Ende entgegen. Ein seltsames irres Gefühl.

Update für Woche vier
1. Wie bist du bisher vorangekommen? Liegst du noch im Zeitplan?
Diese Woche bin ich besser vorangekommen als in der Woche davor. Ich hatte zwar noch einige o- Worte Tage dabei. Aber die letzten zwei Tage habe ich einmal 652 und einmal 522 Worte geschrieben.
Insgesamt stehe ich bei 8492/ 10.000 Worten. Mit ein bisschen Disziplin und Motivation ist das Ziel erreichbar.

2. Wie steht’s mit der Motivation? Was hilft dir am meisten?
Die Motivation ist noch da, denn ich bin einen riesigen Schritt weitergekommen. Ich habe die Geschichten in einen Zusammenhang gebracht, daher gibt es nun eine ganz bestimmte Reihenfolge. Eine Geschichte, die ich im Sommer im Timmendorfer Strand angefangen habe, habe ich komplett gestrichen (nachdem ich sie überarbeitet habe). Sie passt nicht in diesen Geschichten Zyklus.
Was mir am meisten hilft: die Freude auf mein Cover? die Freude auf das Korrektorat? das Warten auf die Reaktion der Testleser? Es bringt ganz einfach Spass und ich bin einfach so motiviert, von innen heraus. Manchmal jedoch benötige ich Musik, um mich besser konzentrieren zu können, um voll und ganz „einzusteigen“ in diese Geschichte.
Und das Wissen, sich ein bestimmtes Ziel gesetzt zu haben, hilft mir auch. Ich möchte unbedingt die 10.000 Worte erreicht haben. Notfalls lege ich kurz vor Schluss noch Nachtschichten ein, aber es wäre ein unbefriedigendes Gefühl für mich mit 9999 Worten rauszugehen aus dem Camp.

3. Hat sich bisher eine Schreibroutine bei dir eingeschlichen? Wirst du auch nach dem Camp täglich an deinem Projekt arbeiten?
Eine gewissen Schreibroutine hat sich eingeschlichen, denn die Motivation, die Schreibtouren „abzuarbeiten“, ist groß.
Nach dem Camp werde ich weiterhin täglich am Projekt arbeiten, natürlich, es soll je fertig werden. Und- ganz im Ernst- ich möchte mich endlich an den PC setzen, „ausdrucken“ anklicken, Berge von Papier ausdrucken und das Buch meiner Korrektorin zuschicken.

4. Hast du Tipps für die Mitcamper für die letzten Tage?
Nein.

5. Kreative Bonusaufgabe: Nimm den bisher am wenigsten beachteten Charakter deiner Geschichte und berichte von einem seiner Abenteuer.
Ilsha-ri – wer das ist darf ich jetzt gar nicht verraten, damit wäre die ganze Spannung raus. Aber es gibt sie, sie taucht jedoch erst später auf, nicht zu Beginn des Buches.

NaNoWriMo- ein Update

(15.4. 2017) Und es geht weiter mit dem NaNoWriMo, ganz egal, ob der Dienstplan mitspielt oder nicht, ganz egal, wie man sich gefühlsmäßig fühlt. Also los.

Update für Woche drei
1. Wie kommst du voran? Hat der Hänger in der Mitte dich schon erwischt?
Mein Kopf arbeitet die ganze Zeit an der Geschichte. Hatte das Problem, das ich an meinem Prequel nicht weiterschreiben konnte. Ich hatte das Gefühl, „irgendwas“ wäre nicht stimmig. Mittlerweile habe ich also die Geschichte inclusive Prequel in Szenen unterteilt und für jede Szene kam ein oranger Notizzettel auf den Teppich. Dann bin ich alles durchgegangen, habe Ergänzungen geschrieben, wie „Überarbeiten“, „detailierter“ oder „noch mal recherchieren“. Diese Ergänzungen kamen auf rosa Zettelchen. Und einige dieser rosa Zettelchen sind schon abgearbeitet. Und dann … dann kam mir ein Kaninchen in die Quere. Oder anders gesagt, vors Auto. Alles ist gut, das Kaninchen lebt noch. Ich musste nur Geduld bewahren, es hat den Bürgersteig erreicht. Aber dieses „Kaninchen- Erlebnis“ hat bewirkt, das ich mir über das Wesen meiner Heldin Gedanken gemacht habe. Und dann wurde mir klar, was am Ende nicht stimmig ist. Ich habe also noch zu tun.
Der Hänger hat mich aber doch erwischt, ich habe insgesamt etwas weniger als 600 Worte geschrieben, habe mehrere „O – Worte- Tage“ gehabt.
Aktueller Stand: 7318/ 10.000 Worten. Es ist also für mich noch zu schaffen, mein Ziel zu erreichen. Ich muss bloß nacharbeiten, denn ich bin, was die Schreibtour betrifft, immer noch bei Tag 8. Und heute haben wir schon den 15.4. 2017

2. Wo schreibst du am liebsten? Hast du eine kreative Ecke oder kannst du überall schreiben?
Am allerliebsten schreibe ich an meinem Schreibtisch. Wenn ich woanders übernachte, suche ich mir dort einen Lieblinsgplatz.

3. Gibt es ein Lieblingssatz oder eine Lieblingsszene in deiner Geschichte? Magst du ihn/sie uns zeigen?
Meine Lieblingsszene: Milsha-mi und Elion befinden sich mit den geretteten Feen in einer unterirdischen Höhle mit einem See. An einer Stelle befindet sich eine riesige Weide, deren Zweige die Mündung eines Flusses verdecken. Dorthin rudern Milsha-mi und Elion, um die Umgebung zu erkunden. Nachdem sie durch die Weidenzweige hindurch gerudert sind, schließt sich der Vorhang der Zweige hinter ihnnen. Zeit für den ersten Kuss. Ob das aber der Beginn einer ernsten Beziehung wird? Oder kommt es noch zum großen Knall zwischen den beiden? Einer der Trolle, der böseste und gefährlichste aller Trolle, lebt schließlich noch!

4. Was hilft dir am meisten dranzubleiben, die Geschichte weiterzuschreiben?
Ich merke, das die Geschichte in meinem Kopf weiterarbeitet, das die Figuren ein Eigenleben entwickeln, das sie sagen „halt stop, das würde ich doch niemals tun“. Das ist eine riesige enorme Hilfe für mich. Denn so weiß ich, das ich weiterschreiben werde, wenn die ganzen Frühdienste vorbei sind.

5. Wieder zum Kreativwerden: Dein Antagonist beim Zahnarzt…
Fertu-muk, der böse und grausame Fertu-muk, der lange Zeit Kinder grausam gefangen halten, gefoltert und gequält hat, muss zum Zahnarzt. Bei den Menschen gab es zu der Zeit keine Zahnärzte, nur Pfuscher, die den Zahn so rausrissen (wie in dem Film „Der Medicus“). Auch bei den Trollen gab es diese Pfuscher. Aber sollte Fertu-muk dorthin zurück? Schließlich hatte er sich ja mit seiner Gruppe abgesondert. Nein, er geht zu einem Menschen (der Arme). Irgendwie gönne ich es ja Fertu-muk, aber wird der „Arzt“ nach der Behandlung leben bleiben?

April Camp NaNoWriMo 2017

(7. April 2017) Vielleicht habt ihr schonmal vom NaNoWriMo gehört. Beim NaNoWriMo schreibt man in einem Monat gemeinsam, jeder schreibt an seinem eigenen Projekt.
Bisher habe ich mich einmal angemeldet (im November), habe die Vorbereitung mitgemacht…und dann abgebrochen.
Diesmal läuft es besser, deswegen möchte ich Euch ein kurzes Update geben!

Update für die Woche 2

1. Wie lief die erste Woche? Was hast du geschafft?
Die erste Woche lief für mich super!
Ich habe an der Schreibtour teilgenommen, bin hier (mal wieder) etwas in Verzug, d.h. ich noch noch bei Tag 6 statt bei Tag 7. Doch ich bin zuversichtlich, das ich das wieder aufholen werde, denn ein freies Wochenende steht vor der Tür!
Ich habe in dieser Woche insgesamt 6104 Wörter geschrieben, daher habe ich mein Ziel von 5000 Wörtern verändert zu 10.000 Wörtern. Hätte ich mir gleich so ein hohes Ziel gesetzt, hätte ich glaub ich nicht so viel geschrieben. Ich bin seit Tag 5 perplex, wieviele Worte man an einem Tag schreiben kann. Ich habe über 2800 Worte an diesem Tag geschrieben.
Innerhalb dieser Woche habe ich 9 Gedichte geschrieben und habe 2 Märchen beendet.

2. Wie hast du dich besser motiviert? Gab es Tage, an denen du keine Lust zum Schreiben hattest? Hast du es dann trotzdem getan?
Die Motivation war da, ich brauchte mich nicht motivieren.
Wenn man vom ersten Tag absieht, habe ich zuallererst Gedichte geschrieben. Wenn ich dann keine Einfälle mehr hatte, habe ich mich an das Märchen gesetzt und weitergeschrieben.
Nur am ersten Tag hat es nicht funktioniert. Ich dachte ich könnte nie wieder im Leben ein Gedicht zu stande bringen.
3. Wo befindest du dich gerade in deiner Geschichte und sind deine Charaktere noch „brav“?
Ich befinde mich gerade an einer schwierigen Stelle. Mein Trollmärchen ist – im Grunde genommen- beendet. Doch nun schreibe ich einen „Teil 2“ dazu. In diesem Teil 2 erhält der Leser noch mehr Hintergrundinfo, es geht noch mehr in die Tiefe.
Brav? 🙂 Die Trolle sind böse und gemein. Sie halten Kinder in einer Schlucht gefangen und quälen sie…brav ist das nicht.

4. Was brauchst du zum Schreiben? Gibt es eine Playlist mit Musik zu deinem Projekt, ein besonderes Schreibprogramm, eine Pinwand auf Pinterest? Zeig sie uns!
Ich hatte ein Lieblingsvideo von Youtube. Das habe ich fast beim ganzen Trollmärchen gehört, v.a. beim Schreiben einer kleinen Liebesszene, bloß…wenn sie kurz davor waren, sich zu küssen, änderte sich die Musik, und hörte sich bei Musik bei einer Schlachtszene an. Oder es kam Shampoowerbung.

5. Wieder zum kreativ werden: Welche ist die erste Situation, an die sich dein Antagonist erinnern kann? Wie hat dieses Ereignis ihn geprägt?
Die erste wichtige Situation, die für meinen Anatogonisten wichtig und prägend war: sein Trollkind, das es über alles liebte, war im Wald spielen. Es hat sich den Menschen zu sehr genähert und wurde von dem Vater des Helden (der gerade auf der Jagd war, um seine Familie zu ernähren) erschossen, mit Pfeil und Bogen.
Mein Antagonist wurde im weiteren Verlauf des Geschehens verrückt. Er sammelte Anhänger unter den Trollen, gründete einen neuen Stamm. Dieser Trollstamm hat dann in seinem neuen Lager nur Böses getan.

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